Netzwerk-Frühstück am 17.11.18

Business auf’s Brötchen

Interessante Fachvorträge als Mehrwert

Die besten Geschäfte werden auf dem Golfplatz gemacht. Oder abends an der Theke. Was Männerbünde so erfolgreich macht, muss noch lange nicht für Frauen gelten. „Frauen netzwerken anders“, weiß Personalberaterin Andrea Erdmann.

Der Ort des halbjährlichen Treffens der Unternehmerinnen aus dem Rhein-Erft-Kreis war mit dem Golfclub am Alten Fließ in Bergheim-Fliesteden insofern nicht ganz zufällig gewählt, bot aber nur das perfekte Ambiente für das inzwischen 8. Netzwerk-Frühstück der selbständigen Geschäftsfrauen und Freiberuflerinnen am Samstag, 17. November 2018.

Die Idee zu einem kreisweiten Austausch war eher aus der Not geboren. „Unser Dorf ist einfach zu klein, wir wollten nicht mehr länger nur im eigenen Saft schmoren“, erklärte Andrea Erdmann, eines der Gründungsmitglieder der Fliestedener Unternehmerinnen. Auch im Nachbarort Glessen, in Quadrath-Ichendorf und in Erftstadt gibt es seit längerem funktionierende Unternehmerinnen-Netzwerke mit dem Ziel, neue Kontakte zu knüpfen, Wissen weiterzugeben und sich gegenseitig zu unterstützen. Interessante Fachvorträge zu Spezialthemen wie Kunden- oder Mitarbeitergewinnung, Webmarketing, Selbstpräsentation oder die neue Datenschutzverordnung bieten einen Mehrwert, den die Teilnehmerinnen sehr zu schätzen wissen.

Erfolgsfaktor Kontakte und Empfehlungen

75 Mitglieder zählt inzwischen die gemeinsame Facebookseite, hier informieren die beteiligten Firmen über ihr Angebot und aktuelle Aktionen. Gesundheit und Entspannung, IT-Dienstleistungen und Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sind ebenso vertreten wie Handwerksberufe und Hausmeisterservice, Landwirtschaft, Kunst, Ladenlokale oder Online-Shops. „Jeder, der zu uns kommt, ist eine Bereicherung für unser Netzwerk“, so Doro Johann von der Hürther Salzgrotte.

Großes Vorbild ist das „Business Network International“, wenn auch die strengen Regeln wie wöchentliche Treffen früh morgens um 6:45 Uhr, nur ein Vertreter von jeder Branche und Jahresbeiträge von über 1.000 Euro von den Unternehmerinnen im Rhein-Erft-Kreis eher skeptisch gesehen werden. Dass das Erfolgs-Konzept der US-Amerikaner „Mehr Umsatz durch neue Kontakte und Geschäftsempfehlungen“ auch hierzulande aufgeht, konnte die Bedburger Apothekerin Ursel Schievenbusch nur bestätigen.

Steuerinfos zum Jahresende

Elfriede Beienburg

Mit ihrem Fachvortrag zum Thema „Steuern“ gab die Kerpener Steuerberaterin Elfriede Beienburg ihren Netzwerkpartnerinnen noch ein paar nützliche Tipps mit auf den Weg. „Im modernen Wirtschaftsleben sind Kompetenz, Verlässlichkeit und eine sehr umfassende Beratung ein wichtiger Wettbewerbsvorteil und somit der Schlüssel zum Erfolg“, weiß die Kanzlei-Gründerin, die Geschäftsmandanten von der Existenzgründung bis hin zur Steuererklärung, Buchhaltung, Gutachtenerstellung und speziellen e-commerce-Fragen berät.

Ab wann ist man als Unternehmer umsatzsteuerpflichtig? Wie kann man seine Steuerlast senken? Was ist eine Dauerfristverlängerung oder der Investitionsabzugsbetrag? Lohnt sich mit Blick auf den Dieselskandal vielleicht jetzt die Anschaffung eines neuen Firmenfahrzeugs? Auch wenn Selbständige es gewohnt sind, „alles ständig selbst zu machen“, kam der kompetente Rat der Steuer-Fachfrau gerade in der betriebssamen Hektik am Jahresende wie gerufen.

Das nächste Netzwerk-Frühstück findet voraussichtlich im April 2019 statt, Datum und Ort werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Zur Facebook-Seite der Unternehmerinnen Rhein-Erft-Kreis

Wer mitmachen und sein Unternehmen hier präsentieren will, kann sich gern an uns wenden.

 

 

 

Glessener Advent 2018

Ein vorweihnachtliches Erlebnis von Glessenern für Glessener und Freunde

Beim Zaunkönig

Auch 2018 machen Glessener Familien, Geschäftsleute und Institutionen die Vorweihnachtszeit zu einem besonderen Erlebnis für Jung und Alt. Im November und Dezember finden wieder viele Adventsausstellungen, Basare und Veranstaltungen wie der Benefiz-Weihnachtsmarkt „für uns Pänz“ (1. Dezember, 14-22 Uhr auf dem Dorfplatz) statt, die uns auf Weihnachten einstimmen. Offenes Singen auf dem Theo-Oster-Platz (30.11., 18-19.30 h), Missionsbasar mit Caféteria (25.11., 12-17 Uhr im kath. Pfarrheim), Christstollen- oder Nikolauswanderung, Kölsche Weihnacht oder Kirchenchorkonzert – da ist für jeden etwas dabei!

Los geht es schon an den beiden November-Wochenenden am 17.-18.11. und dem 24.-25. November bei Blumen Hoven (Brauweilerstr. 43-45, samstags von 10-17 Uhr, sonntags von 12-17 Uhr). „Glühwein, Kunst und Gänseschmalz“ ist der Titel der Adventsausstellung in PIA’s Betonatelier (24.-25. November, 11-18 Uhr). Ulla Wegener vom „Zaunkönig“ lädt am 29.11. und 05.12. zum Late-Night-Shopping in ihren schönen Geschenke-Laden. Auch der Glessener Mühlenhof veranstaltet wieder einen Weihnachtsmarkt (15.-16.12., 9-18 Uhr) mit Weihnachtsbaumverkauf, verschiedenen Ausststellern, hausgemachtem Gebäck, gebrannten Nüssen, Popcorn, Zuckerwatte, Leckerem vom Grill, warmen Waffeln, hausemachtem Glühwein, Punsch und vielem mehr. Für Kinder findet von 12.00 bis 17.00 Uhr ein Bastelworkshop statt.

Seit vielen Jahren sind die Adventsfenster eine feste Institution. Das ganze Dorf verwandelt sich dabei in einen lebendigen Adventskalender. An fast allen Tagen vom 1. bis zum 23. Dezember öffnet jemand ein phantasievoll geschmücktes Fenster und lädt zu Gesprächen und Umtrunk ein. Mit dabei selbstverständlich auch die Glessener Unternehmerinnen, die ihr monatliches Treffen am Montag, 3.12, um 17 Uhr am Adventsfenster von Nicole Holzapfel und Janina Lüdecke vom Physioteam Glessen (Hohe Str. 75) abhalten.

Schauen Sie sich unseren Glessener-Advent-Kalender 2018 an. Es lohnt sich!

Alle Termine zum Herunterladen: 18 – Glessener Advent_sw

 

Autogenes Training

Power durch Pause – Stress stoppen, richtig abschalten, die Gesundheit steigern
Das Autogene Training gehört zu den wichtigsten Maßnahmen der Vorsorgemedizin und wurde von einem Arzt entwickelt. Sie können damit Ihre Widerstandskraft erhöhen und Ihre Immunabwehr gegen viele Erkrankungen.
Dienstags 19:00 – 20:30 Uhr, 30. Oktober – 18. Dezember 2018 (8 x 90 Minuten), Kursgebühr: 135,- Euro

Kurs-Ort: AWO-Kinder und Jugendzentrum, Am Wierichskamp 5a, 50129 Bergheim-Glessen

Möchten Sie Stressphänomene, Schlafprobleme oder Angstzustände ohne Tabletten abbauen?
Dann ist das Autogene Training genau das Richtige für Sie. Lernen Sie über positive Selbstbeeinflussung, Ruhe und Gelassenheit zu trainieren.
Lernen Sie Ihren Körper, Ihre Gedanken und Gefühle positiv zu steuern – denn wie ich denke, so fühle ich mich.
Vielen Menschen hilft diese Technik auch bei Spannungskopfschmerzen, Bluthochdruck, Tinnitus, Schlafproblemen u.v.m.
Sie werden erleben, dass Sie weniger reizbar sind und auch schwierige Situationen gelassener meistern.
Für mehr Ruhe und Gelassenheit
Das Autogene Training kann Ihren Selbstwert steigern. Neben der Grundstufe (Schwere, Wärme, Atmung, Herz, Bauchorgane, Kopf) werden Ihnen auch individuelle Vorsätze für Ihre persönlichen Anliegen vermittelt.
 
 

 

IHRE VORTEILE: Sie nehmen an einem zertifizierten Kurs teil.

 

1. Sie bekommen damit die Methode kompetent und seriös vermittelt.

 

2. Die Inhalte beruhen auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen.

 

3. Sie können psychologisches Know-how für Ihr Anliegen in Anspruch nehmen und bekommen viele Informationen zusätzlich.

 

4. Ihre Kursgebühr kann von den gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst oder übernommen werden. Sie müssen das nicht beantragen oder begründen.

 

ACHTUNG: Hier geht es nicht um Wellness, sondern darum, Ihre Selbstheilungskräfte anzuregen und echte Kompetenzen zu entwickeln! 

Die Übungen finden im Sitzen statt, so dass Sie sie nahezu überall einsetzen können, auch am Arbeitsplatz oder im Wartezimmer. Ich arbeite ohne Phantasiereisen oder Entspannungsmusik (Planflöten-frei!). 

Auch ein kurzes Einzelcoaching ist möglich, wenn jemand nicht zum Kurs kommen kann oder möchte, oder akute Hilfe braucht (u.a. bei Schlafproblemen, Prüfungen, Stress). 

 

Dipl.-Psychologin Bettina Löhr
Coach für Stressbewältigung,
„Nichtraucher-in-5-Stunden“-Trainerin
Zum Glessener Bach 1, 50129 Bergheim
Tel.: 02238 – 47 44 07
E-mail: info@stressfrei-sein.de
www.stressfrei-sein.de

Saubere Sache: „Wir tun’s!“

Ute Libertus und Anne Keller (v.l.) mit Unterstützern. Fotos: Jürgen Libertus

Tierbetreuerin Ute Libertus startet Initiative für mehr Sauberkeit in Glessen

Drei- bis viermal täglich geht Ute Libertus mit ihrer Schnauzer-Terrier Mischung Lucy Gassi. Die Tierbetreuerin aus Glessen kennt mittlerweile jeden Baum und jeden Strauch auf ihren Spazierwegen durch den Ort und in den Feldern. Nach einem Schlaganfall gehbehindert, würde es der 49jährigen jedoch nicht im Traum einfallen, die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner einfach liegen zu lassen oder samt Tüte in die schöne Landschaft zu werfen. Genervt von den vielen Häufchen auf den Wegen und den zunehmenden Anfeindungen von verärgerten Passanten sagte sie dem Hundekot in Glessen  jetzt den Kampf an: Die Aktion „Wir tun’s!“ wirbt für die ordnungsgemäße Entsorgung im Mülleimer und belohnt das richtige Verhalten mit einem witzigen Ansteck-Button und einer Urkunde.

Erstes Projekt der Bürger.Mit.Wirkung in Glessen

Bei der Bürger.Mit.Wirkung Auftakt-Veranstaltung am 8. Mai 2018 im Pfarrheim fasste sich Ute Libertus – sonst eher keine große Rednerin – ein Herz und sprach das Thema „Sauberkeit“ vor großer Runde mit Verwaltungsmitarbeitern und dem Bergheimer Bürgermeister Volker Mießeler an. Die breite Zustimmung machte ihr Mut. Beim Nachfolgetreffen landete das Projekt ganz oben auf der Agenda mit dem Ziel, die notwendigen Maßnahmen in die Wege zu leiten. Doch einfach mehr Tütenspender und Mülleimer im Ort aufzustellen, war der Organisatorin nicht genug: Die Glessener Unternehmerin will ein wirkliches Umdenken in Gang setzen und für ein besseres Miteinander von Menschen mit und ohne Hunden sorgen. Dass das allerhöchste Zeit ist, zeigt die Tatsache, dass immer noch Giftköder entlang der üblichen Gassirouten in Glessen ausgelegt werden.

Mit ihrer Schwester, der Kölner Künstlerin Petra Lober, entwickelte Ute Libertus ein Motiv für einen lustigen Anstecker. Die kleine Plakette mit dem freundlichen Hundekopf und der gefüllten Tüte fand sofort begeisterte Zustimmung. Auf eigene Initiative ließ sie 200 Stück davon herstellen, gesponsert von der Glessener Dorfgemeinschaft.

Beim offiziellen Start der Aktion am Sonntagnachmittag (09.09.2018) auf dem Glessener Dorfplatz nahmen die ersten acht Hundebesitzer ihren grünen „Wir tun‘s!“-Button stolz in Besitz und versprachen, bei anderen Gassi-Gehern für’s Mitmachen zu werben. Zuvor waren Ortsbürgermeisterin Anne Keller und Ute Libertus mit gutem Beispiel vorangegangen und hatten die Umgebung gesäubert: Sage und schreibe sieben 1-Liter-Tüten Hundekot waren dabei zusammengekommen. „Das Problem sind nicht die Hunde, sondern der Mensch am Ende der Leine“, betont Tibet-Terrier Henrys Frauchen Britta Jäschke. „Der Griff zur Tüte sollte doch selbstverständlich sein.“

„Die Zahlung der Hundesteuer entbindet nicht davon, die öffentlichen Flächen sauber zu halten“, erinnerte Anne Keller. Das Ordnungsamt ahndet Verstöße mit einem Verwarn- und Bußgeld von 25 Euro auf Straßen, Wegen und Plätzen und in ausgewiesenen Anlagen mit mindestens 50 Euro. Sie ist jedoch davon überzeugt, dass die meisten Hundehalter die Hinterlassenschaften entsorgen und sich bald viele Glessener mit dem Button zeigen werden.

Praktischer Helfer

Das Unbehagen, einen Kotbeutel mit sich herumzutragen, kann Ute Libertus gut verstehen und bot gleich Abhilfe: Sie verschenkte einen selbstgebastelten Tütenhalter an die Teilnehmer, den man mit einem Karabinerhaken oder Ring bequem an der Hundeleine oder einer Tasche befestigen und so „auf Abstand“ zum nächsten Mülleimer transportieren kann. Auch die Umwelt ist im Blick: So soll noch eine Alternative zu den Plastiktüten gesucht werden. Die Fördergemeinschaft „Schöneres Glessen“ gehört ebenfalls zu den Unterstützern und verteilte einen Aushang mit Infos und einem dicken Dankeschön an alle Engagierten.

Wer die Aktion unterstützen und ebenfalls einen „Wir tun’s“-Button und eine Urkunde erhalten will, kann sich mit Ute Libertus oder Anne Keller in Verbindung setzen:

Kontakt:

Ute Libertus –  lilo1@me.com

Anne Keller – keller.anne@t-online.de

Robert Dellschau & Fritzi machen mit

Wir tun’s! – Der Button

Start der Aktion am 9. September 2018

Schäferhund-Mix Nera würde es auch tun

Glessener Kunsttage 2018

Kreative präsentieren ihre Werke – Modenschauen, Musik und Verlosung

Die Besucher der Glessener Kunsttage am 6. und 7. Oktober von 11 – 18 Uhr erwartet ein abwechslungsreiches Programm: Auf Einladung der Künstlergruppe Art of 5 stellen Kreative aus der Nachbarschaft ihre Werke an unterschiedlichen Stationen im Dorf aus. Neben Malerei, Skulpturen, Textil- und Objektkunst, Fotografie, Taschen und Schmuck locken täglich eine Modenschau, Musik und eine Tombola zum 10jährigen Jubiläum der Glessener Malschule. Es lohnt sich, überall vorbeizuschauen und über eine Laufkarte Stempel zu sammeln – unter den Teilnehmern werden am Ende verschiedene Kunstobjekte verlost. Pinke Stühle weisen den Weg und laden zum Verweilen ein – die Farbe ist das Markenzeichen von Art of 5.

 

Nachlese zu den Glessener Kunsttagen am 6. & 7. Oktober 2018 mit Fotogalerie

 

Art of 5 – das sind ursprünglich fünf Künstler aus Glessen, Fliesteden und Hürth, die alle zwei Jahre ihre Ateliers zu den „Kunsttagen“ öffnen. Das vierköpfige Orga-Team aus Marie-Thérése Breyer, Robert Budka, Ulrike Klerx und Ursula Schmelzer hatte den Aufruf zum Mitmachen diesmal bewusst an alle Glessener Kreativen gerichtet. „Wir wollten uns nicht anmaßen zu beurteilen, was Kunst ist und was nicht, das soll jeder für sich entscheiden“, erklärt Ulrike Klerx. Das offene Konzept ging auf: 23 Aussteller meldeten sich an, die die unterschiedlichsten Gewerke beisteuern – Gemälde, Fotos, Schmuck, Skulpturen, Genähtes.

Glessener Kunsttage
Samstag, 6. Oktober 2018, und Sonntag, 7. Oktober 2018, von 11-18 Uhr

Der Katalog und ein Flyer mit allen Standorten liegen in Glessener Geschäften aus oder stehen zum Download bereit: www.artof5.de  

 

Spielraum für Interpretationen

Robert Budka wollte zu Beginn seiner beruflichen Laufbahn Fotograf werden, zog aber dann das Betriebswirtschaftsstudium vor und kam dennoch von der Kamera nicht los: Er fotografierte Architektur, Landschaften und Objekte, die als solches nicht direkt erkennbar waren – irreale Composings. „Meine Bilder müssen Spielraum für Interpretationen haben“, meint er. Auch Jürgen Libertus ist ein „Spätberufener“ – die Kamera ist für ihn das Fenster zur Welt: „Meine Schwerpunkte liegen bisher auf der Reise-, Landschafts- und Tierfotografie, ich lasse mich aber gern von anderen Motiven inspirieren.“ Profi- und Eventfotograf Uwe Hoffmann („Kreative Megapixel“) setzt Mensch und Tier perfekt in Szene und bietet während der Kunsttage auch ein Portrait- oder Familienshooting im Innenhof Im Selch 5 an. Natur- und Agrarmotive sind das Steckenpferd der Grafikerin Carolin Hohmann. Michael Zöphel aus Bedburg malt Räume und Landschaften mit Licht: „Lightpaintings entstehen meistens in der Nacht (oder dunklen Räumen) mit einer Kamera mit Langzeitbelichtung und LED-Leuchtmitteln.“

Seit ihrer Begegnung mit dem Künstler Arno Mester hat es Ulrike Klerx der Werkstoff Beton angetan. In einer dünnen Schicht auf einen handbearbeiteten Styroporkern aufgetragen, wird das eigentlich grobe und schwere Material in den Händen der gelernten Textilingenieurin federleicht. Ihre handgefertigten „Zartbeton“-Unikate messen mal nur wenige Zentimeter, mal zwei Meter, stehen, hängen, liegen und können sogar schwimmen. Ursula Schmelzer aus Hürth experimentiert in ihrem „Farbgewand-Atelier“ mit verschiedenen Techniken, Farben, Materialien und Gegenständen. „Vermeintlich Altes und Nutzloses sind für mich wahre Schätze. So entstehen immer wieder neue Werke, in denen die Alltagsdinge zu einem zweiten, anderen Leben erweckt werden.“

Auch in Verbindung mit Sand, Marmormehl und vielen anderen Materialien lassen sich die unterschiedlichsten Stimmungen und Situationen zum Ausdruck bringen. „Ob in Öl, Acryl, Aquarell, ob naturalistisch oder experimentell finde ich es ungeheuer spannend zu erleben, wie sich ein Bild entwickelt und verwirklicht“, so die Malerin Gisela Müller. Gesammelte Fundstücke und Fotografien sind der Ausgangspunkt für die collagierten Bilder der Elsdorferin Monika Schlack. In einem „kontrollierten Zufallsprozess“ entstehen neue Welten, die Vergänglichkeit spiegeln. Aus Neuss kommt Ulrike Fürstenwerth nach Glessen, die seit über 30 Jahren Skulpturen, Gebrauchskeramik oder Fantasieobjekte aus bunt glasiertem Ton herstellt. Grundschullehrerin Marion Beuth erbte die Liebe zur Malerei von ihrer Großmutter, einer bekannten Künstlerin aus dem Vorgebirge. Mit gleich drei Generationen sind Steinmetz Horst Weichselbaumer, seine Tochter Alexandra (Acrylmalerei) und Enkelin Charlotte Stanyschöfsky (Fotografie) vertreten.

Die gebürtige Niederländerin Marie-Thérèse Breyer malt schon seit Kindertagen. Die ersten Zeichnungen entstanden mit Kohle, Kreide, Tusche und Buntstiften. Um ihr Talent weiter zu vervollständigen besuchte sie verschiedene Seminare und Workshops und absolvierte ein Studium in Ölmalerei. Das eigene Atelier in der Hohe Straße 43-45 war „ein Glücksfall“, da es durch Tageslicht von oben ideale Lichtverhältnisse zum Malen und Werken bot. 2008 gründete sie hier ihre Malschule. „Ich bin immer wieder stolz darauf, Kindern und Erwachsenen den Blick für die Kunst zu öffnen, ihnen theoretische und praktische Kenntnisse zu vermitteln.“ Anfänger und Fortgeschrittene lernen in Kreativkursen Lasur-, Spachtel- und Spritztechnik bis hin zum fertigen Bild. Neben Themenworkshops und Schnupperkursen hat sich auch das „Kunst(früh)stück“ etabliert, bei dem in lockerer Runde bekannte und weniger bekannte Künstlerlinnen vorgestellt werden.

Tragbare Kunst

Lydia Stüpp

Edle Stoffe und Spitzen, funkelnde Steine, echte Federn und exklusive Materialien verwandelt Claudia Bethscheider zu fantasievollen Hutkreationen und Kopfbedeckungen wie aus dem Märchen. Edelmodedesignerin und Kostümbildnerin Lydia Stüpp gestaltet aufwändige Themenkostüme aus Materialien, die scheinbar nicht zusammenpassen – wirkungsvoll zusammengesetzt aus Stoffstreifen, Autofolie, frischem Gras, Tüll und Pelz. Ursula Finger fertigt Taschen aus Leinen oder Canvas, verziert mit Stoffresten, ausgedienten Jeans, Wachs und Seidenbändern, Perlen und Halbedelsteinen. „Jede Tasche ist ein Einzelstück, die Schnitte und Motive entspringen ausschließlich meiner Fantasie.“ Im „Ideenreich“ von Anja Roßkopf Im Sommerhausfeld 22 findet sich Schmuck und anderes Schöne. Nach einigen beruflichen Abstechern lebte die gebürtige Kölnerin ihre kreative Ader zunächst in der Malerei und der Holzverarbeitung aus. „Die Lust und Herausforderung, im Dialog mit interessanten Menschen individuelle Schmuckstücke zu entwickeln und umzusetzen, haben auch nach zehn Jahren nichts von ihrem Reiz verloren“, gesteht sie.

Bunt und dekorativ wird es bei „Stoffifee“ Elke Meier mit Kölner-Dom-Kissen, Narrenkappen, Utensilos, Leseknochen, Buchhüllen und Beuteln, Strandtaschen oder Tischläufern. Doris Kayser bemalt seit rund 20 Jahren Porzellan für den täglichen Gebrauch oder zum Verschenken. „Auch wenn ich kein Meister bin, das kreative Hobby ist aus meinem Alltag nicht mehr wegzudenken.“ Heike Stumm fand auf einer Kreuzfahrt zur Aquarell-Malerei, viele kleine Kunstwerke sind seitdem entstanden. Martina Huppertz hat erst vor kurzem ihre Liebe zum Malen wiederentdeckt und will die Kunsttage nutzen, ihre Werke erstmals der Öffentlichkeit zu präsentieren. Juliane Johanna Bittel inspirierte die tägliche Kaffeepause und druckte ihre Werke auf die Trinkbecher. „Ich philosophiere gerne, ich male gerne und ich trinke gerne Kaffee. Als Hausfrau bin ich der Meinung, dass jede Philosophie nur so gut ist, wie sie im Alltag auch nützlich ist.“

Unternehmerinnen-Frühstück am 17.11.18

Kompetenz und Verlässlichkeit als Schlüssel zum Erfolg

Selbstständige, Geschäftsfrauen und Freiberuflerinnen aus dem Rhein-Erft-Kreis sind herzlich eingeladen zum 8. Unternehmerinnen-Netzwerkfrühstück im Restaurant „Sunset“ im Golfclub am Alten Fließ in Bergheim-Fliesteden am Samstag, 17. November 2018, von 10 – 13 Uhr.

Ein funktionierendes Netzwerk, gute Kontakte und gegenseitige Empfehlungen sind die Voraussetzung dafür, das eigene Unternehmen erfolgreich voranzubringen. Wie gewinnt man neue Kunden oder mehr Sicherheit in der Präsentation? Wer textet die Webseite oder kennt sich mit den neuen Datenschutzrichtlinien aus? Auch die Umsatzsteuer bereitet vielen Kopfzerbrechen.

Mit ihrem Fachvortrag zum Thema „Steuerliche Informationen zum Jahresende“ liefert die Kerpener Steuerberaterin Elfriede Beienburg dazu nützliche Tipps. „Im modernen Wirtschaftsleben sind Kompetenz, Verlässlichkeit und eine sehr umfassende Beratung ein wichtiger Wettbewerbsvorteil und somit der Schlüssel zum Erfolg“, weiß die Kanzlei-Gründerin, die Geschäftsmandanten von der Existenzgründung bis hin zur Steuererklärung, Buchhaltung, Gutachtenerstellung und speziellen e-commerce-Fragen berät.

Die Kosten für das Frühstück trägt jede Teilnehmerin selbst.

Bitte rechtzeitige Anmeldungen an Katja Steinmeier; E-mail: info@stielkonzept.de.

 Mehr Infos auf der Facebook-Seite Unternehmerinnen Rhein-Erft-Kreis

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